11. Die Geschichte des Nationalsozialismus - mit Prof. Dr. Michael Wildt

Shownotes

In unserer elften Folge zur Geschichte des Nationalsozialismus, die Prof. Dr. Michael Wildt gemeinsam mit Dr. des. Florian Gregor aufgenommen hat, befassen wir uns zunächst mit der Frage der Transformation der demokratischen Weimarer Gesellschaft in den autoritären NS-Staat. Michael Wildt arbeitet heraus, dass diese Entwicklungen in ihrer Vor- und Nachgeschichte perspektiviert werden müssen. Am Beispiel eines der sogenannten ‚Feuersprüche‘ der Bücherverbrennung in Berlin, den wir in dieser Folge als exemplarische Quelle heranziehen, verdeutlicht Michael Wildt einerseits die breite -selbstermächtigende- Partizipation im NS-Staat und zeigt auf, wie Inklusion und Exklusion, die Verschiebung von Diskursen und das Zerstören von Wissen in der Praxis vollzogen worden sind. Zum Ende der Folge verdeutlicht Michael Wildt noch einmal die Persistenz von Gewalt in den europäischen Kolonien bis hin zum zweiten Weltkrieg.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.